Der Open Source CFD Simulationsprogramm dolfyn ist eine Initiative in Noord-Brabant, einem niederländischen Regierungsbezirk im Süden der Niederlande, insbesondere der Region rund um die Stadt Eindhoven. Stadt und Region Eindhoven presentieren sich als Leading in technology und gehören zu den drei führenden Technologie Regionen Europas. Das Ziel von dolfyn ist die Anwendung von numerischen Methoden im Allgemeinen und der numerischen Strömungsmechanik im Besonderen zu fördern und zu verbreiten als Schlüsseltechnologie für die Zukunft. Dazu werden auch eine Einführung und ein Kurs zum Fachgebiet angeboten.
Fluid- und Wärmeströmen
Wärme- und Stoffübergang, Transport, Verfahrenstechnik und Strömungsmechanik spielen eine
wichtige Rolle in einer Vielzahl von Produkten, Maschinen und in
unserem
täglichen Leben.
Einige Beispiele:
- Automobilindustrie
- Luftwiderstand von Fahrzeugen
- Verschmutzung
- Komfort im Fahrzeuggastraum
- Heizung und Kühlung
- Wärmetauscher
- Kühlung von Elektronik
- Strömungen in Rohren
- Industriele Installationen
- Heiz- und Klimatechnik
- Wind in der Umgebung
- Windkräfte auf Bauwerke
- Windeinflüsse auf Fussgänger und Radfahrer
Herausforderung
Um in der Lage zu sein, junge Studenten der (Fach)Hochschule, Ingenieure, und neue leidenschaftliche Anwender für die wunderbare Welt der numerischen Strömungsmechanik (Computational Fluid Dynamics, CFD) zu begeistern, müssen einige Anforderungen beachtet werden:
- Kurse und Lehrmaterial sollten in erster Stelle auf die Grundkenntnisse der Strömungsmechanik eingehen (laminar/turbulent, Auftrieb, Grenzschichten usw.).
- Software kan eine wichtige Rolle spielen im Unterricht, kan experimentelle Übungen ergänzen und so Theorie und Praxis vereinen.
- Programme sollten einfach zu benutzen sein: Varianten müssen einfach zu simulieren sein und die Ergebissen deutlich dargestellt werden.
- Um das Interesse zu fördern, sind reele Geometrien wie zum Beispiel Autos, Wärmetauscher und Gebäude genau so wichtig, wie ebene Grenzschichten und Rohre.
- Erst, wenn der Student die vorhergehenden Grundlagen gemeistert hat, ist 'Gittergeneration', oder 'meshen', der nächste, sehr, sehr, wichtige Schritt. Weil die Gittergenerierung sehr eng verknüpft ist mit der Solversoftware, den (Un)Möglichkeiten des Preprozessors und den Kenntnissen des Ingenieurs, wird dies nicht im Dolfynprojekt behandelt.
Dolfyn ist basiert auf den Ideeen, Algoritmen und
Prozeduren, die behandelt werden im Buch von
J.H. Ferziger & M. Peric, "Computational
Methods for Fluid Dynamics" (Springer). Dieses Buch is daher auch das
theoretische Handbuch für dolfyn.
Partner
Das dolfyn-Projekt ist in enger Zusammenarbeit von Fontys Hogescholen, Universität Utrecht, Syntens, einer Reihe kleineren Betrieben und grossen internationalen Firmen entstanden. Auf diese Weise wird die Zusammenarbeit zwischen kleinen und mittelgrossen Betrieben einerseits, und den Forschungszentren, Fachhochschulen und Universitäten andererseits gefördert. Die Stiftung Dolfyn wird unterstützt vom Innovatieve Acties Brabant (IAB) Programm, ausgeführt durch die NV Brabantse Ontwikkelings Maatschappij (BOM).
Zusammenfassung
Dolfyn hat zum Ziel die obengenannte Herausforderungen zu erfüllen und die dazu
notwendigen Mittel bereit zu stellen.
Genauer:
- Benutzerfreundliche Software für numerische Simulationen und Visualisation der Egebnisse.
- Ausbildung und Kurse in den Bereichen der Strömungsmechanik im Allgemeinen und der numerischen Strömungsmechanik im Besonderen, begleitet von geeignetem Kursmaterial.
- Ein Netzwerk von Studenten, Anwendern und Spezialisten.
Viel Spass mit der dolfyn Webseite!